Zu viele Ideen sind Dein Problem - nicht zu wenige

Warum der Januar gefährlich ist und wie Du mit brutaler Priorisierung echten Fokus findest.

Thilo Pfeil|08. Januar 2026|1 Min. Lesezeit
Überquellendes Notizbuch wird zu klarem Fokus

Ich sag Dir was Unbequemes:

Ideen sind nicht Dein Problem. Zu viele Ideen sind es.

Die Winterpausen-Falle

Zwischen den Jahren liefen meine Tage so ab: Mein Kopf hatte durch die Winterpause Zeit, vor Ideen zu sprudeln.

Und immer hieß es dann:

  • "Das müssen wir machen!"
  • "Das auch!"
  • "Und das erst recht!"

Notizbuch ist jetzt voll. Das Team on fire.

Jetzt ist Januar - und plötzlich rennen wir in fünf Richtungen gleichzeitig.

Wir haben genau das gestoppt

Wir machen jetzt ein Wochenende lang in unsere eigene Fokus-Schmiede nach Michelstadt.

Einfach mal raus aus dem Büro. Neutraler Ort. Kein Alltag.

Und dann wird sortiert:

  • Worauf wollen wir dieses Jahr den Fokus legen?
  • Was läuft schon gut, was muss besser werden?
  • Brutal ehrliche Priorisierung, knallhartes Feedback im Team.

Die Kloster-Lektion

Im Kloster habe ich einen Satz gelernt, der hängen blieb:

Fokus entsteht nicht durch Addition. Fokus entsteht durch Subtraktion.

Das Jahresanfangs-Gebot

Jeder sollte sich jetzt am Jahresanfang klar sein, was für das Jahr 2026 ansteht. Sonst kann kein Erfolg und keine Zufriedenheit entstehen.

Wie machst Du den Fokus für dieses Jahr in Deinem Team klar?

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